11 November 2025 16:00
Schon in jungen Jahren lernen wir geometrische Formen kennen. Wer ist nicht mit einem Baukasten aufgewachsen? So lernt man räumliches Denken. Geometrische Formen waren in den 1920er- und 1930er-Jahren das Mittel der Wahl, um mit dem Jugendstil abzurechnen, der für seine asymmetrischen und geschwungenen Linien bekannt war.
Der späte Jugendstil
Noch bevor der Art Déco zu einer bedeutenden Strömung wurde, waren im späten, eher sachlichen Jugendstil bereits geometrische Formen zu entdecken. Die Form der Möbel wurde einfacher und strenger. Gerade Linien dominierten. Der Kreis, das Quadrat (oft als Intarsien aus Ebenholz oder Metall), langgestreckte eckige Linien und kubistische Formen wurden häufig in strengen Möbeln verwendet. Schwarz-Weiß-Kontraste waren sehr beliebt, aber auch satte Farben. Die modern anmutenden geometrischen Möbel des Jugendstils sind oft sehr raffiniert und aus exklusiven Holzarten gefertigt. Auch die Polsterung der Möbel wies geometrische Motive auf. Berühmt sind die Stoffe von Josef Hoffmann.
Progressive Art Déco
Während der Jugendstil vor allem von der Natur und organischen Formen inspiriert war, zeugen die Ausdrucksformen des Art Déco davon, dass man sich die aufkommende Technologie zu eigen machte. Frei von überflüssigem Schnickschnack und Firlefanz. Denken Sie an Architektur, Autos, Radios und andere Alltagsgegenstände aus dieser Zeit. In der Blütezeit wurden seltene und hochwertige Materialien verwendet.
Geometrie heute
Kreise, Rechtecke und Würfel sind beliebte Formen in modernen Innenräumen. Geometrie macht den Innenraum klar und attraktiv. Gleichzeitig können Kombinationen aus Farbe und Form für einen spannenden Effekt sorgen.

Es gibt fast keine geometrische Form, die nicht in der Kollektion von Art Deco Webshop zu finden ist!